Bio-Geflügelhof Röttger



Bio-Hennen in Ostwestfalen

Mühle
Bild in Diaschau
Hier im Mühlenkreis Minden-Lübbecke gibt es noch viele historische Mühlen.
Wasserkreuz
Bild in Diaschau
Ganz in der Nähe des Bio-Geflügelhof Röttger ist Deutschlands berühmtes Wasserkreuz.

Der Bio-Geflügelhof Röttger liegt in Espelkamp im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe). Ricardo Paul und Katarina Buth kümmern sich dort schon seit einigen Jahren um das Wohlergehen der Bio-Legehennen. Die frischen Bio-Eier "mit Gesicht" werden von der Eiervermarktung Wiesengold Landei GmbH & Co. KG verpackt und vermarktet.

Nach oben

Artgemäße Haltung für unsere Hennen

Hühner im Kaltscharraum
Bild in Diaschau
Im Wintergarten wird jeden Tag Bio-Weizen ausgestreut, damit die Hühner etwas zum Scharren und Picken haben.
Hühner vor dem Stall auf der Wiese
Bild in Diaschau
Vom Wintergarten aus geht es auf die Wiese. Leicht bedecktes Wetter ist ideal für Hühner, die die pralle Sonne meiden.
Hühner auf der Wiese vor Baum
Bild in Diaschau
Bäume in der Auslauffläche spenden den Hühnern Schatten, so fühlen sie sich auf der Wiese richtig wohl.

Auf dem Hof werden die Hühner nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus artgerecht gehalten. Das bedeutet: Käfighaltung ist generell verboten. Die Legehennen können sich im großen Stall auf drei verschiedenen Ebenen bewegen. In diesem so genannten Volierensystem haben auch die schwächeren Tiere in der Hennen-Rangordnung Platz zum Ausweichen, der Fressbereich mit Wasserplätzen ist getrennt vom Ruhebereich. Der Stallboden ist mit Sand und Stroh eingestreut, so dass die Hennen scharren und kratzen können. Wenn es die Witterung erlaubt, können die Hennen tagsüber ins Freie; bei Schlechtwetter steht ihnen ein überdachter „Wintergarten“ zur Verfügung.

Der Stall wird durch Tageslicht beleuchtet, so erleben die Hennen den natürlichen Tag- und Nachtrhythmus. Der Vormittag ist die Zeit zum Eierlegen. Aus den großzügig bemessenen Nestern rollen die Eier direkt auf ein Eiersammelband; so bleiben sie sauber. Nachmittags werden Weizenkörner im Wintergarten ausgestreut und damit das arttypische Scharr- und Pickverhalten der Hennen unterstützt. Zum nächtlichen „Aufbaumen“ stehen den Tieren abgerundete Sitzstangen zur Verfügung.

Die Legehennen werden bedarfs- und artgerecht mit Öko-Futter versorgt. Für jeden Stall gibt es einen festen Kooperationspartner, der das Futter für die Hennen liefert und im Gegenzug den Dung aus dem Stall abnimmt; so entsteht ein betriebsübergreifender Kreislauf.

Gemäß Bio-Richtlinien wird auf den Einsatz vorbeugender Medikamente verzichtet.

Nach oben

Weitere Informationen:

Oekolandbau.de: Geflügelhaltung

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Eier auf Förderband
Bild in Diaschau
Die frisch gelegten Eier werden gleich geprüft und sortiert.

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch die Bio-Legehennenfarm Röttger regelmäßig auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch.

Zusätzlich ist der Betrieb dem Qualitätssicherungssystem des KAT (KAT - Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V.) angeschlossen. Ziel des KAT ist eine lückenlose Kontrolle und Überwachung von Eiern aus ökologischer Erzeugung sowie aus Boden- und Freilandhaltung.

Seite drucken
© 2005-2012   |   bio-mit-gesicht.de   |   Impressum   |   Datenschutz   |   Kontakt zur Initiative   |   Startseite bio-mit-gesicht.de