Betriebs-Porträt

Bio-Geflügelhof Heimsoth

Betriebsleiter mit Eiern
Der Bio-Geflügelhof Heimsoth im Huntetal liefert Bio-Eier "mit Gesicht".

Bio-Geflügelhof Heimsoth I+II
Norbert Beuke
Borwede
27239 Twistringen-Borwede

Bio-Hennen im niedersächsischen Huntetal

Betriebsinhaber mit Eierkarton vor Stallgebäude
Norbert Beuke kümmert sich um das Wohlergehen der Legehennen in Heimsoth.

Der Bio-Geflügelhof Heimsoth liegt im Huntetal zwischen Weser und Ems. Der Betriebsinhaber Norbert Beuke und seine Mitarbeiterin Susanne Hinrichs kümmern sich dort schon seit einigen Jahren um das Wohlergehen der Bio-Legehennen.

Artgemäße Haltung für unsere Hennen

Hennen im überdachten Auslauf
Zum überdachten "Wintergarten" haben unsere Hennen tagsüber uneingeschränkt Zugang.

Auf dem Hof werden die Hühner nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus artgerecht gehalten. Das bedeutet: Käfighaltung ist generell verboten. Die Legehennen können sich im großen Stall auf drei verschiedenen Ebenen bewegen. In diesem so genannten Volierensystem haben auch die schwächeren Tiere in der Hennen-Rangordnung Platz zum Ausweichen, der Fressbereich mit Wasserplätzen ist getrennt vom Ruhebereich. Der Stallboden ist mit Sand und Stroh eingestreut, so dass die Hennen scharren und kratzen können. Wenn es die Witterung erlaubt, können die Hennen tagsüber ins Freie; bei Schlechtwetter steht ihnen ein überdachter „Wintergarten“ zur Verfügung.

Der Stall wird durch Tageslicht beleuchtet, so erleben die Hennen den natürlichen Tag- und Nachtrhythmus. Der Vormittag ist die Zeit zum Eierlegen. Aus den großzügig bemessenen Nestern rollen die Eier direkt auf ein Eiersammelband; so bleiben sie sauber. Nachmittags werden Weizenkörner im Wintergarten ausgestreut und damit das arttypische Scharr- und Pickverhalten der Hennen unterstützt. Zum nächtlichen „Aufbaumen“ stehen den Tieren abgerundete Sitzstangen zur Verfügung.

Betriebsinhaber mit Henne
Wenn das Wetter es erlaubt, dürfen die Hennen auf die Weide.

Die Legehennen werden bedarfs- und artgerecht mit Öko-Futter versorgt. Für jeden Stall gibt es einen festen Kooperationspartner, der das Futter für die Hennen liefert und im Gegenzug den Dung aus dem Stall abnimmt; so entsteht ein betriebsübergreifender Kreislauf.

Gemäß Bio-Richtlinien wird auf den Einsatz vorbeugender Medikamente verzichtet.

Weitere Informationen:

Oekolandbau.de: Geflügelhaltung

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Betriebsinhaber sortiert Eier
Die frisch gelegten Eier werden gleich geprüft und sortiert.

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Hof regelmäßig auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch.

Zusätzlich ist unser Betrieb dem Qualitätssicherungssystem des KAT (KAT - Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V.) angeschlossen. Ziel des KAT ist eine lückenlose Kontrolle und Überwachung von Eiern aus ökologischer Erzeugung sowie aus Boden- und Freilandhaltung.

Bio-Eier „mit Gesicht“

Betriebsinhaber am Sortierband
Vom Legenest bis zum Transport behandeln wir die Eier mit größter Sorgfalt.

Alle Eier werden direkt am Stall mit dem Printcode der Farm beschriftet, so dass auch in der zentralen Packstelle keine Verwechslungen auftreten können. Die Eier werden regional und überregional vermarktet.

Auf jedem Ei befindet sich ein Stempel, der genaue Angaben zur Herkunft des Eies enthält. Die erste Ziffer ist bei Öko-Eiern immer die „0“. Die folgenden Ziffern geben Auskunft über das Herkunftsland und den Betrieb bzw. Stall, aus dem das Ei stammt.

Eier vom Bio-Geflügelhof Heimsoth haben folgende Printnummern:

  • 0-DE-0311111
  • 0-DE-0311121