Betriebs-Porträt

Naturland Hof Kühnert

Betriebsleiter mit Hund
Den Anbau von Backgetreide "mit Gesicht" verbindet Horst Kühnert auf seinem Hof in Bayern mit der Haltung einer besonderen Schafrasse.

Naturland Hof Kühnert
Roswitha und Horst Kühnert
Klosbach 2
84163 Marklkofen

08732 930522
08732 930523

info(at)klosbach.de
www.klosbach.de

Sehen wo's herkommt

 

Überzeugter Bio-Landwirt

Meine Frau Roswitha und ich, Horst Kühnert, bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb im niederbayrischen Marklkofen. Seit 1992 wirtschaften wir nach den Naturland Richtlinien. Wir bauen Getreide an, das wir "mit Gesicht" vermarkten, und halten rund 25 Mutterschafe.

Auf unserem Hof sind Gäste stets willkommen. Weil wir den Betrieb im Nebenerwerb bewirtschaften, ist meistens eine telefonische Absprache nötig, insbesondere wenn Sie nähere Fragen zu unserem Betrieb haben.

Mit unserer täglichen Arbeit nach den Leitgedanken des ökologischen Landbaus wollen wir unseren Beitrag zur Erzeugung gesunder Lebensmittel leisten, die im Einklang mit der Natur steht und insbesondere mit einer artgerechten Tierhaltung einhergeht.

Leguminosen: Futter und Bodenverbesserer in Einem

Auf 20 Hektar Ackerland bauen wir Weizen, Roggen, Dinkel und Triticale an. Triticale ist eine aus Roggen und Weizen gezüchtete Getreideart, die die Robustheit des Roggens und die Ertragsqualitäten des Weizens in sich vereint. Wir setzen Triticale vor allem als Futtergetreide ein.

Der Dinkelanbau hat seit den siebziger Jahren im ökologischen Landbau regelrecht Furore gemacht: Insbesondere in Baden-Württemberg wurde der Dinkel, der zur Familie der Weizen gehört, wieder verstärkt angebaut. Seine gute Eignung zur Herstellung von Backwaren, seine geringen Ansprüche an die Bodenverhältnisse und insbesondere der hohe Gehalt an Mineralstoffen, die in der menschlichen Ernährung eine wichtige Rolle einnehmen, war zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten. Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen sind auch im Kern des Getreides und nicht nur wie bei anderen Getreidesorten vorwiegend in der Schale enthalten, die bei der Verarbeitung meist zerstört bzw. entfernt wird.

Eine zentrale Säule des ökologischen Ackerbaus stellt auch auf unserem Betrieb der Feldfutterbau dar. Damit ist der Anbau von Futterpflanzen zur Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit gemeint. Bodenstruktur, Humusbilanz und Bodenleben (und damit die ganze Nährstoffversorgung) werden direkt und indirekt vom Futterbau getragen. Durch den Anbau von Leguminosen wird Stickstoff aus der Luft fixiert und die Stickstoffversorgung des Bodens gesichert. In die Reihenfolge der Nutzpflanzenarten, die im Ablauf der Vegetationsperiode und der Jahre auf unserem Betrieb angebaut werden (Fruchtfolge) bauen wir daher verstärkt Leguminosen ein.

Shropshires in der Landschaftspflege: genügsam und lecker

Der im ökologischen Landbau so wichtige Anbau von Leguminosen zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ohne Stickstoffgaben von außen geht idealerweise mit Tierhaltung einher. So schließt sich der betriebliche Kreislauf von Boden, Pflanze und Tier: Der Feldfutterbau dient dem Boden als Nährstoffquelle, die Ernte - bei uns zum Beispiel Kleegras - als Futter, der Dung der Tiere wiederum dem Boden als Nährstoffquelle.

Unsere Schafherde der Rasse Shropshire halten wir auch zur Pflege unserer Streuobstwiesen und eines großen Obstgartens. An die Obstwiesen grenzt ein Biotop. Die Mutterschafe und ihre Lämmer weiden auf Wiesen- und Kleegrasflächen. Im Gegensatz zu allen anderen Schafrassen knabbern Shropshire Schafe nicht an Bäumen und Sträuchern. Sie ernähren sich ausschließlich von Weidegras und erhalten keinerlei zusätzliches Futter. Das Lammfleisch dieser Rasse ist besonders schmackhaft.

Von Mai bis Oktober halten wir Schweine im Freiland, die ebenfalls einer ganz besonderen Rasse angehören: Es sind Duroc Schweine, die nach den Naturland Richtlinien mit hofeigenem Futter gemästet werden. Sie haben eine hervorragende Fleischqualität und zeichnen sich durch ihre Robustheit aus. Je nach Witterung halten wir sie im Stall oder im Freien (Obstgarten).

Unsere Erzeugnisse sind garantiert ökologisch

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Naturland Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D-BY-005-4013-AD geführt wird.

Weitere Informationen:

  • <link http://www.naturland.de/ _blank linkext "öffnet in neuem Fenster">Website des Naturland Verbandes</link>

Backgetreide "mit Gesicht": beste Qualität

Wir liefern unser Getreide - hauptsächlich Backweizen und Backroggen - an die Naturland Marktgesellschaft, einen Zusammenschluss von Naturland Kollegen zur regionalen und überregionalen Vermarktung von Naturland Erzeugnissen. Im Direktverkauf bieten wir Getreide, Lammfleisch und Lammfelle an. Ab Hof erhalten Sie bei uns außerdem die besten Lammfleischrezepte mit Tipps und Tricks für die Zubereitung.

Zeitweise bieten wir auch Schweinefleisch von unseren Duroc Schweinen aus Freilandhaltung an.

Öffnungszeiten:

nach telefonischer Vereinbarung

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