Was ist Öko-Landbau?

Was ist Öko-Landbau?

Blick auf Roggenfeld
Der ökologische Landbau ist eine besonders naturnahe Form der Landwirtschaft.

Der ökologische Landbau ist eine ganzheitliche und moderne Form der Landbewirtschaftung. Öko-Bauern drehen nicht an einzelnen "Rädchen", um kurzfristig eine höhere oder bessere Produktion zu erreichen. Stattdessen betrachten sie Boden, Pflanze, Tier und Umwelt als Gesamtsystem, das über Jahre Bestand hat, den Einsatz von hoffremden Betriebsmitteln minimiert und nachhaltig ist.

Dies bedeutet:

  • Der Öko-Landbau verbessert die Bodenfruchtbarkeit durch wechselnden Anbau verschiedener Kulturen, die sich gegenseitig ergänzen (Fruchtfolge), und durch angepasste Bewirtschaftungsverfahren.
  • Er verzichtet auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie von mineralischem Stickstoffdünger und schützt dadurch Wasser und Klima.
  • Öko-Bauern halten Tiere artgerecht und sorgen für den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft.
  • Der Einsatz der Gentechnik ist nicht erlaubt.
Milchkühe auf der Weide
Die Tiere auf ökologisch wirtschaftenden Betrieben werden artgerecht gehalten und gefüttert.