Frisch vom (Super-) Markt oder direkt vom Erzeuger?

Frisch vom (Super-) Markt oder direkt vom Erzeuger?

Beim Einkauf von Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren auf dem Wochenmarkt lassen sich ökologische Herkunft und Regionalität verbinden. Wichtige Qualitätsmerkmale für den Handel mit ökologisch erzeugtem Obst sind die Reife und Frische. Erst vollständig ausgereiftes Obst enthält das ganze Aroma und die optimale Zusammensetzung an wertgebenden Inhaltsstoffen. In unreif geernteten Äpfeln befindet sich beispielsweise deutlich weniger Vitamin C als in reifen Früchten. Darum achten Öko-Bauern auf den optimalen Erntezeitpunkt für ihr Obst. Denn mit der Ernte sind Atmungs- und Stoffwechselprozesse nicht abgeschlossen: Bei weiten Transportwegen oder falscher Lagerung werden erwünschte Inhaltsstoffe wie Zucker, Säuren, Vitamine, Mineral- und Aromastoffe im Obst abgebaut.

Schmetterling auf Apfel
In diesem Suchbild weiß ein Schmetterling ungespritztes Öko-Obst zu schätzen...

Obst, das dem Standard der EG-Öko-Verordnung entspricht, erkennen Sie an dem sechseckigen Bio-Siegel. Bei Mitgliedschaft in einem Öko-Anbauverband darf die Ware zusätzlich das Verbandszeichen aufweisen. Unverpacktes Öko-Obst ist im Supermarkt durch Aufkleber gekennzeichnet. Auf dem Wochenmarkt weist das Kistenetikett die Ware als ökologisch aus.

Außen hui...- innere Werte beachten, bitte!

Qualitätsmerkmale, die durch die Europäischen Vermarktungsnormen und die Deutschen Handelsklassen vorgegeben werden, sagen nichts aus über Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Durch den Verzicht auf mineralische Düngemittel und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel kann bei Öko-Ware nicht immer das gleiche Erscheinungsbild wie im konventionellen Bereich erreicht werden. Daher gibt es ökologisch erzeugtes Obst fast nie in der Güteklasse "Extra".

Sorgfältige Lagerung für höchsten Genuss

Die klassischen Lagerfrüchte (Birnen, Äpfel je nach Sorte) sind am besten bei geringer, frostfreier Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit haltbar. Auch Pflaumen, Aprikosen und Heidelbeeren gehören zu den Früchten, die bei Ihnen zu Hause nachreifen; Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren sowie Kirschen dagegen reifen nicht nach. Öko-Bauern achten auf den optimalen Erntezeitpunkt, damit das Obst so frisch und gesund wie möglich auf den Markt kommt. Bei Ihnen zu Hause sollte verschiedenes Obst nicht zusammen gelagert werden, weil das Reifungsgas Ethylen die Lagerfähigkeit beeinträchtigt.

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