Die Wohlfühl-Kur für Körper und Natur

Die Wohlfühl-Kur für Körper und Natur

Öko-Säfte eignen sich nicht nur als Durstlöscher - dann am besten verdünnt mit Wasser - sondern sie sind auch bei Fastenkuren sehr beliebt. Viele schwören auf das so genannte Saftfasten, das zum Abnehmen, häufiger aber noch zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, empfohlen wird. Es lohnt sich, auf die Qualität der Säfte zu achten – entscheiden Sie sich am besten für die Öko-Variante.

Holunderernte
Auch aus Beerenfrüchten, wie Holunder, werden Öko-Säfte hergestellt.

Spitzenreiter der deutschen Obsthitparade sind Äpfel, Bananen und Orangen. Das zur Herstellung von Öko-Obstsaft verwendete Obst wird auf ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen und Obstplantagen erzeugt. Zur Schädlingsbekämpfung und gegen Pilzbefall sind lediglich mineralische (z.B. Schwefel) oder pflanzliche Mittel (Tees, Brühen) erlaubt; verboten sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und organische Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel).

Die Förderung von Nützlingen (z.B. Florfliegen gegen Blattläuse), abschreckende mechanische Maßnahmen gegen Schädlinge sowie eine geeignete Standort- und Sortenwahl bilden beim ökologischen Obstbau das Fundament für einen gesunden Boden, gesunde Pflanzen und eine gesunde rückstandsfreie Ernte. Die Haltbarmachung des Obstes durch Konservierungsstoffe ist ebenso verboten wie die Behandlung von Äpfeln mit Wachs.

Öko-Gemüsesaft besteht ebenfalls zu 100 Prozent aus Saft. Auch hier gilt: Öko-Gemüsesäfte sind weitestgehend naturbelassen. Das Gemüse wird ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel angebaut, auf den Einsatz leicht löslicher Mineraldünger wird bewusst verzichtet. Die Nährstoffversorgung ist so weit wie möglich über den natürlichen Nährstoffkreislauf zwischen Pflanze und Boden sichergestellt. Reicht das für den hohen Nährstoffbedarf von Obst und Gemüse nicht aus, dürfen nur organische und mineralische Ergänzungsdüngemittel eingesetzt werden, welche durch die EG-Öko-Verordnung zugelassen sind. Dadurch haben Öko-Säfte einen besonders niedrigen Nitratgehalt und ein besonders starkes gemüseeigenes Aroma.

Abfüllung von Möhrensaft in Flaschen
Öko-Gemüsesäfte sind weniger mit Nitrat belastet als konventionell erzeugte Säfte.

Fünf am Tag – auch mal als Getränk

Ernährungswissenschaftler empfehlen, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern. Wer Probleme hat, die "Fünf am Tag" zu schaffen, ist mit den Säften aus Blatt-, Wurzel- oder Knollengemüse gut bedient. Darin sind viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, ebenso sekundäre Pflanzenstoffe, die die Immunabwehr stärken. Ein Glas Gemüse- oder Obstsaft pro Tag kann eine Portion ersetzen.