Vitaminpakete für die kalte Jahreszeit

Warenkunde Zitrusfrüchte

Vitaminpakete für die kalte Jahreszeit

Hatten Sie Ihre erste Begegnung mit Öko-Zitrusfrüchten auch beim Kochen oder Backen? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Verbrauchern auch. Wenn die Zutatenliste im Rezept etwa eine „unbehandelte Zitrone“ verlangt, ist für viele der Griff zur ökologisch erzeugten Ware selbstverständlich. Aus gutem Grund, denn die Früchte wurden während ihres Wachstums und nach der Ernte kein einziges Mal mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt. So können Sie die Schale aller Öko-Zitrusfrüchte bedenkenlos verwenden – in Kuchen, Desserts, Punsch und Saucen - und selbstverständlich die Früchte auch pur genießen.

Zitronen gibt es das ganze Jahr hindurch, doch damit ist die Palette an Zitrusfrüchten längst nicht ausgeschöpft. Als saisonal begrenzten Genuss können Sie sich von Oktober bis März auch saftige Orangen, süße Clementinen und herb-erfrischende Grapefruits aus europäischem Öko-Anbau schmecken lassen.

Zitronen

Wenn die Vorräte an frischem Obst aus heimischem Anbau zur Neige gehen, sind die sonnengereiften Früchte als Vitaminspender willkommen. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C helfen Orange, Grapefruit und Co., die Immunabwehr zu stärken und Erkältungskrankheiten vorzubeugen. 200 Gramm Orange beispielsweise reichen schon aus, um den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen zu decken. Sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. der rote Farbstoff Lycopin in roten Grapefruits und Flavonoide, die in der weißen Haut um das Fruchtfleisch sitzen, verstärken die antioxidative Wirkung von Vitamin C. Im Zusammenspiel können sie das Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Sorge um die schlanke Linie ist bei Zitrusfrüchten unbegründet: Sie bestehen zu über 80 Prozent aus Wasser, enthalten kaum Fett und liefern im Durchschnitt unter 50 Kilokalorien pro 100 Gramm. Natürliche Bitterstoffe, z.B. in Grapefruits, regen den Appetit an und sind gut für Verdauung und Stoffwechsel.

Wer fit bleiben will, sollte gerade im Winter zu Zitrusfrüchten greifen. Wer Exemplare aus ökologischem Anbau wählt, hat sogar doppelten Genuss: Öko-Zitrusfrüchte sind nachweislich weniger belastet mit Rückständen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Dafür überzeugen sie mit ihrem ausgeprägten Aroma und intensivem Geschmack.

Mehr Vitamin C dank Öko-Anbau

Orangen aus ökologischem Anbau enthalten bis zu 30 Prozent mehr Vitamin C als konventionell angebaute. Das belegen Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2002. Professor Theo Clark von der Truman State University in Kirksville (Missouri) vermutet, dass der hohe Einsatz von stickstoffhaltigem Dünger im konventionellen Anbau den Nährstoffgehalt ungünstig beeinflusst. Die Früchte speichern zwar reichlich Wasser und sehen größer aus als biologisch angebaute, doch steigt der Nährstoffgehalt nicht im gleichen Verhältnis. Durch diese „Verwässerung“ kann auch das Aroma leiden. Auch wenn Öko-Bauern kleinere Exemplare ernten - Zitrusfrüchte aus ökologischem Anbau sind durch ihr Aroma und die „inneren Werte“ klar im Vorteil.